Files
RoggioApp/Brainstorm/260426/23_CI_CD_und_GitOps.md
T
2026-04-26 21:15:12 +02:00

1.6 KiB
Executable File

RoggioApp - CI/CD & GitOps (Von Gitea in die Produktion)

Die Herausforderung

Wie kommen wir von "Clara pusht Code ins Gitea" zu "Der Code läuft auf einer Subdomain als Docker-Container"?

Die Lösungen

1. Gitea Actions (Der moderne Weg)

Gitea hat "Gitea Actions" eingebaut (ein fast 1:1 Klon von GitHub Actions).

  • Wie es funktioniert: Wir starten einen zusätzlichen kleinen Container (act_runner) auf der Docker-VM.
  • Ablauf: Wenn ich einen Commit nach Gitea pushe, bemerkt der Runner das, baut ein neues Docker-Image für unseren Node.js-Server und startet den Container neu.

2. Coolify (Der UI-basierte Weg)

Coolify ist eine Open-Source-Alternative zu Vercel/Heroku.

  • Wie es funktioniert: Man verbindet Coolify mit dem lokalen Gitea. Man sagt Coolify: "Deploye den Ordner backend".
  • Ablauf: Coolify kümmert sich um den Build, den Proxy und SSL. Es ist extrem komfortabel, aber ein recht "fetter" Service, den man hosten muss.

3. Docker Compose Watch / Watchtower (Der Lean-Weg)

Wir bleiben ganz nah am Blech.

  • Wie es funktioniert: Ein Tool wie "Watchtower" oder ein einfaches Webhook-Skript auf der VM horcht auf Gitea.
  • Ablauf: Wenn ein Push kommt, macht das Skript git pull und docker compose up --build -d.

Claras Empfehlung für uns

Gitea Actions! Wir haben Gitea sowieso schon laufen. Wenn wir den kleinen act_runner daneben setzen, können wir im Repository einfach eine Datei .gitea/workflows/deploy.yml anlegen. Das ist der Industrie-Standard (GitOps) und kostet uns keine neuen riesigen Server-Dienste wie Coolify.